image: Alistair Freeland, chief operating officer, MDPI
Credit: MDPI
MDPI, der in Basel ansässige Open-Access-Verlag, hat heute die Verlängerung seiner Publikationsvereinbarung mit dem Konsortium der Schweizer Universitätsbibliotheken (CSAL) bekannt gegeben. Die einjährige Partnerschaft gewährt 24 Institutionen in der gesamten Schweiz weiterhin Zugang zum Institutional Open Access Program (IOAP) von MDPI, was mit erheblichen Preisnachlässen auf die Artikelbearbeitungsgebühren (APCs) einhergeht. Autorinnen und Autoren von teilnehmenden Einrichtungen erhalten einen Rabatt von 20% auf die Artikelbearbeitungsgebühren (APCs), wodurch das Open-Access-Publizieren einfacher ermöglicht wird.
Alistair Freeland, Chief Operating Officer bei MDPI, erklärte: „Unsere anhaltende Zusammenarbeit mit dem CSAL spiegelt die starke Unterstützung für das Open-Access-Publizieren in der Schweizer Forschungslandschaft wider. Als in der Schweiz gegründetes Verlagshaus sind wir besonders stolz darauf, Forschende in der Schweiz dabei zu unterstützen, ihre Forschungsergebnisse mit einem weltweiten Publikum zu teilen. Gleichzeitig tragen wir dazu bei, dass die Schweizer Forschung an der Spitze der globalen Open-Access-Bewegung bleibt.“
OA-Knowhow für Schweizer Forschende
Diese Nachricht deckt sich mit der Veröffentlichung des MDPI-Länderberichts 2025 für die Schweiz, der eine anhaltende Nachfrage nach OA-Publikationen in der Schweiz bestätigt. Der Bericht unterstreicht die zentrale Rolle der Schweiz bei der Förderung von Open Science und der Mitgestaltung globaler Forschungsstandards, unterstützt durch die Erfahrung von MDPI auf dem Gebiet des OA-Publizierens.
Der Bericht von MDPI zeigt, dass die Schweiz in den vergangenen zehn Jahren beim Anteil von Gold-Open-Access-Publikationen am Gesamtaufkomen an Publikationen weltweit kontinuierlich Spitzenplätze belegt hat. Die Open-Access-Quote aller Publikationen von Schweizer Forschenden bewegte sich zwischen 2021 und 2025 konstant auf einem Niveau von 65–70%. Die verlängerte Vereinbarung zwischen MDPI und dem CSAL stellt sicher, dass in der Schweiz ansässige Forschende und Institutionen ihre Arbeit weiterhin weltweit und ohne Restriktionen teilen können, um zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen.
Der Schweizer Länderbericht von MDPI zeigt ausserdem:
- Bis Ende 2025 hat MDPI Publikationsdienstleistungen für 29'645 Forschende an Schweizer Universitäten erbracht.
- Seit 2021 wurden mehr als 14'000 Artikel von in der Schweiz ansässigen Forschenden bei MDPI veröffentlicht.
- Im Jahr 2025 wurden mehr als 2'100 Artikel von 5'419 Forschenden aus Schweizer Institutionen in 327 MDPI-Fachzeitschriften veröffentlicht.
- Insgesamt haben 2'817 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Schweiz zu 9'656 Gutachten (Review Reports) beigetragen.
- MDPI arbeitete im Jahr 2025 mit 1'574 Schweizer akademischen Herausgeberinnen und Herausgebern zusammen, darunter 12 Chefredaktorinnen und Chefredaktoren (Editors-in-Chief).
Stefan Tochev, CEO von MDPI, fügte hinzu: „Die Nachfrage nach Open Access ist in der Schweiz unverändert hoch. Das zeigt unser neuester Länderbericht mit konstant hohen OA-Anteilen von rund 65–70% und einem starken Engagement von Tausenden von Forschenden an Schweizer Institutionen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Schweizer Forschungslandschaft bei der Weiterentwicklung von Open Science.
Unsere erneuerte Partnerschaft mit dem CSAL baut auf dieser Dynamik auf und stellt sicher, dass Forschende an 24 Institutionen weiterhin von einem einfacheren Zugang und geringeren Hürden beim Publizieren profitieren. Wir freuen uns, diesen Wandel zu unterstützen und eng mit der Schweizer Forschungsgemeinschaft zusammenzuarbeiten, während Open Access global weiter an Bedeutung zunimmt.“