image: Dr. Constanze Schelhorn, head of publishing at MDPI
Credit: MDPI
MDPI, der Open-Access-Verlag, hat heute bekanntgegeben, dass 330 seiner Fachzeitschriften in den aktuellen Journal Citation Reports (JCR) von Clarivate aufgeführt sind. Besonders hervorzuheben ist, dass 29 MDPI-Zeitschriften erstmals einen Journal Impact Factor (JIF) erhalten haben, während 254 Zeitschriften einen gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Wert verzeichnen. Die Metriken furs Jahr 2025 belegen insgesamt eine anhaltende hohe Sichtbarkeit von Open-Access-Forschung im MDPI-Zeitschriftenportfolio.
Gemessen an der Zitationsleistung sind 231 MDPI-Zeitschriften (70%) in mindestens einer ihrer Fachkategorien in der oberen Hälfte (erstes oder zweites Quartil) platziert – gegenüber 195 (65%) im Vorjahresbericht. Davon erhalten 78 Zeitschriften eine Platzierung im obersten Quartil; 11 davon zählen zudem zu den Top 10 % ihrer Kategorie – ein Beleg für ihre wissenschaftliche Bedeutung.
Darüber hinaus erreichen 33 MDPI-Zeitschriften einen Journal Impact Factor von 5,0 oder höher. Besonders bemerkenswert: Machine Learning and Knowledge Extraction verzeichnet einen Anstieg von 6,0 auf 8,4, Antioxidants von 6,6 auf 8,2. Diese Zunahmen verdeutlichen den zunehmenden Einfluss und die gute Sichtbarkeit dieser Zeitschriften.
Dr. Constanze Schelhorn, Head of Publishing bei MDPI, erklärt: „Wenn eine Zeitschrift erstmals einen Journal Impact Factor erhält, bedeutet dies einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung einer Zeitschrift und erhöht die ihre Sichtbarkeit in der wissenschaftlichen Publikationslandschaft. Für unsere neu indizierten Zeitschriften spiegelt er das jahrelange Engagement von Herausgeber:innen, Gutachter:innen, Autor:innen und Redaktionsteams wider, die eine Bestätigung dafür erhalten ein relevantes und vertrauenswürdiges Publikationsorgan für die Forschungsgemeinschaft aufgebaut haben."
„Gleichzeitig können Metriken den Wert einer Zeitschrift oder die Wirkung der von ihr veröffentlichten Forschung nur zum Teil erfassen. Die JCR-Metriken wie die Impact-Faktoren sollten daher stets im Zusammenhang mit anderen Indikatoren betrachtet werden – darunter die Qualität und Integrität der Begutachtungsprozesse, die Resonanz auf Artikelebene sowie der weiterreichende Beitrag, den Zeitschriften auf ihren jeweiligen Forschungsgebieten leisten."
Mit Stand Juni 2026 verzeichnen MDPI-Zeitschriften 25,2 Millionen Zitierungen im Web of Science – damit ist MDPI der meistzitierte reine Open-Access-Verlag. Neben der Zitationsleistung investiert MDPI weiterhin in die redaktionelle Qualität, die Forschungsintegrität und die Betreuung des Peer-Review-Prozesses im gesamten Zeitschriftenportfolio.
363 MDPI-Zeitschriften erhalten CiteScores für 2025
Diese Ergebnisse folgen auf die Veröffentlichung der CiteScores 2025 durch Scopus Anfang dieses Monats, in denen 363 MDPI-Zeitschriften berücksichtigt wurden. Dieser Bericht bietet eine Vier-Jahres-Perspektive auf die Zitationsleistung und umfasst folgende Kerndaten:
- 314 MDPI-Zeitschriften sind in mindestens einer Fachkategorie in der oberen Hälfte (Q1 und Q2) eingestuft;
- 178 MDPI-Zeitschriften sind im ersten Quartil (Q1) platziert, davon 42 in den Top 10 % ihrer Kategorie;
- 234 MDPI-Zeitschriften verzeichnen einen gestiegenen CiteScore, 41 erhalten erstmals einen CiteScore;
- 52 Zeitschriften konnten sich in mindestens einer ihrer zugeordneten Kategorien um ein Quartil verbessern.
Besonders hervorzuheben ist, dass die beiden Zeitschriften Foods und Life eine Platzierung im 99. Perzentil ihrer jeweiligen Kategorie erreicht haben – ein weiterer Beleg für die hohe Sichtbarkeit und globale Wirkung der von ihnen veröffentlichten Open-Access-Forschung.
Stefan Tochev, CEO von MDPI, kommentiert: „Die Mehrheit der indizierten MDPI-Zeitschriften ist nun sowohl in den JCR 2026 als auch in den CiteScores in der oberen Hälfte ihrer jeweiligen Fachgebiete platziert. Diese Ergebnisse spiegeln die kontinuierlichen Verbesserungen in unserem Portfolio und den anhaltenden Beitrag unserer Herausgeber:innen, Gutachter:innen, Autor:innen und Zeitschriftenteams wider."